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Workshop

 

Der Arbeitsbereich für Praktische Philosophie des Instituts für Philosophie veranstalteten von 4.-6. Juni einen internationalen Workshop zum Thema „The Temporal Orientation of Justice: The Supersession Thesis, Historical Injustice, and Changed Circumstances“. Dieses Themengebiet wurde in einem 1992 in Ethics erschienen Artikel („Superseding Historic Injustice“)[i] von Jeremy Waldron herausgearbeitet und beschäftigt seither TheoretikerInnen mehrerer Generationen.

Waldron stellte in seinen Arbeiten über historisches Unrecht die These auf, dass Unrecht unter bestimmten Umständen im Lauf der Zeit aufgehoben werden kann. Diese Aufhebungsthese sieht sich mit Kritik konfrontiert, sowohl konzeptueller Art als auch auf die Anwendbarkeit bezogen. Im Workshop wurde untersucht, ob (und wenn ja, wie) die Aufhebungsthese kritisch rekonstruiert, in empirischen Fallbeispielen angewandt und weiter kritisch durchleuchtet werden kann.

Auf Einladung der OrganisatorInnen, Lukas Meyer, Timothy Waligore, Seung Hyun Song und Santiago Truccone Borgogno, nahmen Jeremy Waldron (NYU), Daniel Butt (University of Oxford), Gordon Christie (University of British Columbia), Burke Hendrix (University of Oregon), Amy Hondo (Princeton University), Andrei Marmor (Cornell University), Julio Montero (University of Buenos Aires), Jeff Spinner-Halev (University of North Carolina at Chapel-Hill) an dem Workshop teil. Die Integration der Konferenz in verschiedene Lehrveranstaltungen des Instituts bot Studierenden die Möglichkeit, Einblicke in den wissenschaftlichen Diskurs zu gewinnen, wie auch Kontakt zu international renommierten WissenschaftlerInnen zu knüpfen.

Am Abend des 4. Juni fand im Rahmen der Konferenz auch ein öffentlicher Vortrag von Jeremy Waldron statt. Dabei sprach er über „The Philosophical Foundations of Immigration Law“. Er durchleuchtete grundlegende Fragen des Immigrationsrechts und argumentierte unter anderem dafür, dass Migrationsrecht längst als supranationales Rechtssystem gesehen werden müsse, nicht mehr als rein nationale Angelegenheit.

Die OrganisatorInnen möchten hier nochmals herzlich allen Fördergebern danken: dem Landeshauptmann des Land Steiermark, dem Land Steiermark, der Stadt Graz, der Gesellschaft für Analytische Philosophie, dem Büro für Internationale Beziehungen sowie dem Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz.

 


[i] Ethics 103(1), pp. 4-28.

Projektbüros

DoktorandInnen und Post-Doc

Santiago Truccone Borgogno
Seung Hyun Song
Timothy Waligore

Heinrichstraße 26/VI, Raum 72

Studentische ProjektmitarbeiterInnen

Lena Remich
Gunter Schüßler
Klemens Wieringer

Heinrichstraße 26/VI, Raum 10

Projektmanagement

Mag.phil.

Kanita Kovacevic

Institut für Philosophie

Attemsgasse 25/II

Telefon:+43 316 380 - 2299
Fax:+43 (0)316 380 - 9705

Mo-Fr 9.00-12.00

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